Außenwohngruppen Swinestraße 13 und 15

In zwei Doppelhaushälften leben jeweils sieben Menschen mit geistiger Behinderung. Jeder von ihnen hat sein eigenes Zimmer. Allen zusammen stehen pro Haus eine große Küche und ein Wohnzimmer mit Essbereich zur Verfügung. Im Keller befindet sich ein Party bzw. ein Malraum. Ein Garten mit Terrasse lädt im Sommer zum Grillen und Entspannen ein.

Es ist normal, verschieden zu sein oder „op kölsch“: Jeder Jeck ist anders!
Dies gilt auch für die Bewohner der zwei Außenwohngruppen in der Swinestraße.

Swinestraße

Das Motto der Lebenshilfe und die kölsche Redensart werden hier im wahrsten Sinne des Wortes gelebt! Die Bewohner könnten, was ihren Musikgeschmack oder ihre Hobbys angeht, unterschiedlicher nicht sein. Trotzdem bilden sie eine starke Gemeinschaft.


Erst die Arbeit…..

Alle Bewohner arbeiten tagsüber in Werkstätten für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Aber auch nach der Arbeit gibt es noch viel zu tun. So sind die alltäglichen Aufgaben wie Spülmaschine ausräumen, Tisch decken, Einkäufe erledigen, Kochen u.v.m. je nach den individuellen Fähigkeiten oder Vorlieben der Bewohner verteilt oder werden spontan übertragen. Jeder bekommt dabei die Hilfe und Unterstützung, die er braucht.
Der jeweilige Unterstützungsbedarf und die Ziele, die ein Bewohner gemeinsam mit den Betreuern erreichen möchte, sind in individuellen Hilfeplänen genau beschrieben.
Einiges an Hausarbeit wird auch stellvertretend ausgeführt. Zu diesem Zweck kommen morgens für ein paar Stunden zwei Hauswirtschaftshelferinnen.

….dann das Vergnügen!

Swinestraße

Die Mahlzeiten haben einen hohen Stellenwert. Der Speiseplan wird gemeinsam erstellt.
Die Vorschläge sind vielfältig:  „Hähnchen!“ „Nein, lieber Spaghetti!“ „Dicke Bohnen!“ „Himmel un Ääd oder gebratene Flöns“ „Bananenpfannekuchen!“ „Im Garten grillen!“. Schon der Einkauf wird mit allen Sinnen genossen: „Schau´ mal, wie schön die Tomaten aussehen!“ „Wir brauchen noch frisches Basilikum. Hmmm, riech´ mal!“ „Fühl´ mal, die Salatgurke ist noch ganz knackig!“
Gegessen wird in geselliger Runde. Es wird erzählt, gescherzt, gelacht und auch schon einmal für das Wochenende geplant. Wird ein gemeinsamer Ausflug gemacht? Oder lieber in der Gruppe gemalt? Wer möchte mitmachen?
Selbstverständlich ist die gemeinsame Mahlzeit keine Pflicht. Wer sich nach Ruhe sehnt, kann auch zu einem anderen Zeitpunkt allein essen.

Da simmer dabei: Freizeitaktivitäten

Swinestraße Freizeit

Einmal im Jahr wird eine Ferienfreizeit angeboten. Auch außerhalb der Ferien gibt es Freizeitangebote wie Theater-, Tanz- oder Kochkurse oder gemeinsame Ausflüge erfreuen sich großer Beliebtheit.
Natürlich gehen die Bewohner auch ihren eigenen Freizeitinteressen nach. Es gibt FC- und KEC-Fans, Karnevalsvereins- und Schützenvereinsmitglieder. Wer lieber zu Hause bleiben möchte, findet auch hier genügend Abwechslung beim Federballspiel im Garten, beim Kickern im Party-Keller oder bei ruhigeren Beschäftigungen wie Malen und Lesen. Selbstverständlich stehen unsere Mitarbeiter den Bewohnern bei der Freizeitplanung beratend und begleitend zur Seite.

Kurz und knapp:

Fertigstellung des Doppelhauses / Einzug der ersten Bewohner:
November 1992
Bewohner:
4 Frauen, 10 Männer im Alter von 29 bis 59 Jahren
Wohnform:
2 Außenwohngruppen mit jeweils 7 Einzelzimmern
Mitarbeiter:
6 pädagogische Fachkräfte (Teilzeit) für den Tagdienst
1 studentische Aushilfskraft für den Tagdienst
5 studentische Aushilfskräfte für die Nachtbereitschaft
2 Hauswirtschaftshelferinnen (Teilzeit)

 

Kontakt

Wohnen

Außenwohngruppe der
Lebenshilfe Köln e. V.
Swinestraße 13
50765 Köln

swine13@lebenshilfekoeln.de
0221 /7087488

Wohnen

Außenwohngruppe der
Lebenshilfe Köln e. V.
Swinestraße 15
50765 Köln

swine15@lebenshilfekoeln.de
0221 /3795171

 
 
 
 

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